Wie sicher sind Geldmarktfonds?
Die Frage nach der Sicherheit von Geldmarktfonds ist immer und zuerst die Frage danach, wer sie herausgibt. Handelt es sich um eine privat geführte Firma? Wie sind die Fondsanteile geschichtet? In welche Wirtschaftsbereiche wird investiert? Diese und mehr Formulierungen geben einen Hinweis darauf, dass Finanzprodukte in ihrer Effektivität vom Wirken einzelner Geschäftsleute abhängen. Mit einer Ausnahme: Handelt es sich bei der herausgebenden Instanz um eine Regierung, um die Ganzheit eines Staatskörpers, kann hier mit einem anderen Ansatz überlegt werden. Denn Staaten behalten ihre finanzielle Beständigkeit – und dies ist über lange Zeit hinaus vorhersagbar.
Wenn man Vermögensanteile in Schuldverschreibungen investiert, bei denen eine kurze Restlaufzeit anberaumt wird, handelt es sich um Geldmarktfonds. Dies können beispielsweise Schuldverschreibungen der Bundesrepublik sein (oder auch anderer Staaten Europas). In diesen Fällen ist das angelegte Vermögen sicher. Verluste sind jedoch dann möglich, wenn diese Geldmarktfonds von Banken oder Unternehmen herausgegeben werden. Dann kann die Frage nach der Sicherheit nicht vollständig positiv beantwortet werden.
Geldmarktfonds sind auf dem Tagesgeldkonto vollständig abgesichert – ebenfalls als Tagesanleihe des Bundes. Diese verbindet die Rückzahlungssicherheit einer Bundesanleihe mit der täglichen Verfügbarkeit eines Tagesgeldkontos – hohe Sicherheit wird hier dadurch gewährleistet, dass es die Bundesrepublik Deutschland selbst ist, die hier die Anleihen herausgibt.




