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Wie sicher ist mein Geld auf dem Tagesgeldkonto?

    Das Tagesgeldkonto gilt als eine der sichersten Anlagen auf dem Geldmarkt. Denn Tagesgeldanleger kommen nicht in die Lage, zu investieren und um ihr Geld fürchten zu müssen. Dies begründet sich darin, dass sogar der bundesdeutsche Gesetzgeber auf der Seite der Anleger steht und strikt verhindert, dass privat angelegte Summen von wirtschaftlichen Fehlentscheidungen einzelner Unternehmen (und nichts anderes sind Banken) bedroht sein müssten.

    Durch den sogenannten “Einlagensicherungsfonds” wird das Kapital von Geldanlegern auch auf Tagesgeldkonten gesichert. Diese Fonds folgen einem zweigeteilten System – einerseits besteht hier eine gesetzliche Vorschrift und andererseits haben Banken hier einen freiwilligen Haftungsverbund gegründet. Die gesetzliche Vorschrift besagt, dass jedes Finanzinstitut Anlegervermögen in Höhe von 30 Prozent des (zum Vorjahresabschluss angegebenen) Bankvermögens rückversichert. Jedoch (sollte nun eine Bank den Konkurs anmelden oder zahlungsunfähig werden) ist nur das Gesamtvermögen eines Anlegers (der gesetzlichen Vorschrift gemäß) zu einem solchen Prozentsatz abgesichert, nicht jedes einzelne seiner Konten. Doch angenommen, es verfüge ein Sparer über einen Betrag, der ein Drittel des zuletzt angegebenen Bankvermögens übersteigt, dann tritt für ihn ein freiwilliger Haftungsverbund für Banken ein – in einem solchen befindet sich eine jede Sparkasse, Volksbanken, Raiffeisenbanken sowie die VÖB. Anders gesagt: Zumindest der Vermögensanteil (ohne (Zins(eszins)zuwachs), den ein Anleger auf einem Tagesgeldkonto deponieren lässt, geht ihm garantiert nicht verloren.